Substitution von Gefahrstoffen
Deutsche Online-Schulung mit Wissenskontrolle. Theorie; betriebliche Praxisunterweisung zusätzlich erforderlich.
- Kurssprache: Deutsch
- Nachweis als PDF
- Flexibles Lerntempo
Eckdaten
Auf einen Blick
- Format
- Online-Kurs mit Videolektionen, Lernen im eigenen Tempo
- Kurssprache
- Deutsch
- Abschluss
- Teilnahme- und Wissensnachweis als PDF nach bestandener Wissenskontrolle
- Teilnehmende
- Einzeln buchbar · Für Unternehmen beliebig viele Teilnehmende, Mengenrabatt ab 11 Personen
- Voraussetzungen
- Grundwissen zu Gefahrstoffen und Sicherheitsdatenblättern ist nützlich, aber keine Bedingung. Sie benötigen ein Gerät mit Internetzugang und Ton.
- Wiederholung
- Keine feste Frist; die Substitutionsprüfung gehört zu jeder Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung, die Auffrischung erfolgt nach betrieblichen Vorgaben.
Überblick
Worum geht es?
Der wirksamste Schutz vor einem Gefahrstoff ist, ihn gar nicht erst einzusetzen. Deshalb muss jeder Betrieb prüfen, ob sich gefährliche Stoffe oder Verfahren durch weniger gefährliche ersetzen lassen. Das klingt einfach, verlangt aber einen strukturierten Vergleich: Ist die Alternative technisch geeignet, wirklich weniger gefährlich und wirtschaftlich umsetzbar?
Die Schulung führt durch den Substitutionsprozess – von der Problembeschreibung über die Recherche bis zur Entscheidung und Dokumentation. Sie lernen, Alternativen nach Gesundheits-, Umwelt- und physikalisch-chemischen Gefahren, Freisetzungsverhalten und Verfahren zu bewerten. Videolektionen, die Sie flexibel bearbeiten, und eine Wissenskontrolle bilden den Kurs; zum Abschluss gibt es einen Teilnahme- und Wissensnachweis als PDF.
Zielgruppe
Für wen ist die Schulung?
Für Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Gefahrstoffbeauftragte, Verfahrenstechniker sowie Verantwortliche in Einkauf und Produktentwicklung, die Gefahrstoffe auswählen oder Gefährdungsbeurteilungen erstellen. Geeignet für Industrie, Handwerk und Labore und für Teams, die Substitution gemeinsam angehen.
Inhalte
Kursinhalte
- 1Gefahrstoffe sowie Begriff und Ziel der Substitution
- 2Schritte des Substitutionsprozesses
- 3Quellen für Ersatzlösungen wie TRGS und Sicherheitsdatenblatt
- 4Technische Eignung einer Ersatzlösung prüfen
- 5Akute und chronische Gesundheitsgefahren vergleichen
- 6Umweltgefahren und physikalisch-chemische Gefahren bewerten
- 7Freisetzungsverhalten und Gefahren durch das Verfahren
- 8Kosten und organisatorische Kriterien abwägen
- 9Dokumentation der Substitutionsprüfung in der Gefährdungsbeurteilung
Recht und Vorschriften
Rechtliche Grundlagen
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Sie verlangt, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Substitutionsmöglichkeiten zu prüfen und das Ergebnis zu dokumentieren. Der Kurs zeigt, wie diese Prüfung abläuft.
TRGS 600 – Substitution
Sie beschreibt das Vorgehen bei der Ermittlung und Bewertung von Ersatzstoffen und Ersatzverfahren. Die Schulung erklärt die Bewertungskriterien Schritt für Schritt.
TRGS 400 – Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
Sie regelt, wie Gefährdungen ermittelt und Maßnahmen festgelegt werden. Der Kurs zeigt, wie die Substitutionsprüfung darin eingebunden ist.
TRGS 500 – Schutzmaßnahmen
Sie beschreibt die Rangfolge der Schutzmaßnahmen, an deren Spitze die Substitution steht. Der Kurs macht deutlich, warum Ersatzlösungen Vorrang vor Absaugung und Schutzausrüstung haben.
Die Übersicht nennt die wichtigsten Vorschriften zum Thema. Sie ersetzt weder eine Rechtsberatung noch die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Betrieb.
Ihr Lernerfolg
Ziele der Schulung
- Sie können den Begriff Substitution erklären und kennen ihr Ziel im Gefahrstoffschutz
- Sie kennen die Schritte eines strukturierten Substitutionsprozesses
- Sie wissen, wo Sie Hinweise auf Ersatzstoffe und Ersatzverfahren finden
- Sie können Stoffe nach Gesundheits-, Umwelt- und Brandgefahren sowie Freisetzungsverhalten vergleichen
- Sie verstehen, wie Kosten, Machbarkeit und Dokumentation in die Entscheidung einfließen
Gut zu wissen
Leistungsumfang und Hinweise
Deutschsprachige Online-Schulung zum Thema „Substitution von Gefahrstoffen“. Videolektionen, im eigenen Lerntempo. Abschluss mit einer theoretischen Wissenskontrolle auf Deutsch (Bestehensgrenze 80 %). Der Abschlussnachweis bestätigt die theoretische Teilnahme und Wissenskontrolle. Die Schulung ergänzt die tätigkeits- und arbeitsplatzbezogene Unterweisung; betriebliche Rückfragemöglichkeiten und erforderliche praktische Übungen sind zusätzlich sicherzustellen. Sie ersetzt keine Berufsausbildung, behördliche Fachkunde, praktische Qualifikation oder betriebliche Beauftragung. Der angezeigte Betrag wird pro Person und Schulung berechnet; keine automatische Verlängerung. Firmen-Mengenrabatte werden bei der Buchung berechnet.

