Suchtmittel – Rauchen, Alkohol, Medikamente und Drogen
Deutsche Online-Schulung mit Wissenskontrolle. Theorie; betriebliche Praxisunterweisung zusätzlich erforderlich.
- Kurssprache: Deutsch
- Nachweis als PDF
- Flexibles Lerntempo
Eckdaten
Auf einen Blick
- Format
- Online-Kurs mit Videolektionen, Lernen im eigenen Tempo
- Kurssprache
- Deutsch
- Abschluss
- Teilnahme- und Wissensnachweis als PDF nach bestandener Wissenskontrolle
- Teilnehmende
- Einzeln buchbar · Für Unternehmen beliebig viele Teilnehmende, Mengenrabatt ab 11 Personen
- Voraussetzungen
- Keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie brauchen ein Endgerät mit Internet und Ton. Der Kurs informiert, ersetzt aber keine Suchtberatung oder Therapie.
- Wiederholung
- Im Rahmen der jährlichen Unterweisung nach DGUV Vorschrift 1 und ergänzend nach betrieblicher Vereinbarung, etwa bei neuen Regelungen zu Alkohol und Suchtmitteln.
Überblick
Worum geht es?
Ein Bier in der Mittagspause, starke Schmerz- oder Schlafmittel, Drogen am Vorabend: Suchtmittel und manche Medikamente beeinträchtigen Reaktion, Konzentration und Urteilsvermögen. Bei der Arbeit kann das zu schweren Unfällen führen – für die Betroffenen und für andere. Rauchen schadet zudem der Gesundheit und belastet Nichtrauchende.
Die Schulung informiert über die Wirkungen von Tabak, Alkohol, Medikamenten und Drogen wie Cannabis, Kokain und Ecstasy. Sie erfahren, warum Restalkohol am nächsten Morgen gefährlich ist, welche Regeln im Betrieb gelten und wie Sie Kolleginnen und Kollegen mit einem Suchtproblem ansprechen. Gelernt wird per Video im eigenen Tempo. Mit bestandener Wissenskontrolle erhalten Sie einen Teilnahme- und Wissensnachweis als PDF.
Zielgruppe
Für wen ist die Schulung?
Für Beschäftigte aller Branchen, besonders bei Tätigkeiten mit Maschinen, Fahrzeugen oder Verantwortung für andere. Für Führungskräfte, die bei Auffälligkeiten handeln müssen, sowie für Personalabteilungen und Betriebsräte, die Präventionsprogramme gestalten. Auch für die Schulung ganzer Belegschaften geeignet.
Inhalte
Kursinhalte
- 1Pflicht nach DGUV Vorschrift 1: kein berauschter Zustand bei der Arbeit
- 2Rauchen: Gesundheitsfolgen, Schadstoffe im Tabakrauch und Vorteile des Aufhörens
- 3Passivrauchen, Nichtraucherschutz und Rauchverbote wegen Brand- und Explosionsgefahr
- 4Alkohol: Wirkung auf Leistung und Wahrnehmung, Promillewerte bei Frauen und Männern
- 5Restalkohol und Alkoholabbau: warum der Körper Zeit braucht
- 6Alkohol im Betrieb: Konsequenzen und Hilfe für suchtkranke Kolleginnen und Kollegen
- 7Medikamente: Nebenwirkungen, gefährliche Tätigkeiten und ärztlicher Rat
- 8Drogen: Cannabis, Kokain und Ecstasy und ihre Folgen
- 9Regeln im Betrieb und Folgen für Versicherungsschutz, Fahrerlaubnis und Arbeitsplatz
Recht und Vorschriften
Rechtliche Grundlagen
DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention (§ 15)
Versicherte dürfen sich durch Alkohol, Drogen oder andere berauschende Mittel nicht in einen Zustand versetzen, in dem sie sich oder andere gefährden. Das gilt auch für Medikamente.
DGUV Vorschrift 1 – Befähigung für Tätigkeiten (§ 7)
Wer erkennbar nicht in der Lage ist, eine Arbeit ohne Gefahr auszuführen, darf damit nicht beschäftigt werden. Führungskräfte müssen in solchen Fällen handeln.
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) – Nichtraucherschutz
Nach § 5 ArbStättV muss der Arbeitgeber nicht rauchende Beschäftigte wirksam vor Tabakrauch schützen. Der Kurs erklärt, was das im Betrieb bedeutet.
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Nach § 15 ArbSchG sorgen Beschäftigte nach ihren Möglichkeiten für die eigene Sicherheit und die anderer Personen. Der Kurs zeigt, welche Rolle Suchtmittel dabei spielen.
Die Übersicht nennt die wichtigsten Vorschriften zum Thema. Sie ersetzt weder eine Rechtsberatung noch die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Betrieb.
Ihr Lernerfolg
Ziele der Schulung
- Sie wissen, dass Sie sich bei der Arbeit nicht durch Alkohol, Drogen oder Medikamente in einen gefährlichen Zustand versetzen dürfen
- Sie kennen die Gesundheitsfolgen des Rauchens, die Regeln zum Nichtraucherschutz und typische Rauchverbote
- Sie verstehen, wie Alkohol schon in geringen Mengen wirkt und warum Restalkohol gefährlich ist
- Sie erkennen, welche Medikamente die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können
- Sie kennen die Wirkungen von Cannabis, Kokain und Ecstasy und die Folgen von Suchtmittelkonsum im Betrieb
- Sie wissen, wie Sie suchtgefährdete Kolleginnen und Kollegen ansprechen und wen Sie informieren
Gut zu wissen
Leistungsumfang und Hinweise
Deutschsprachige Online-Schulung zum Thema „Suchtmittel – Rauchen, Alkohol, Medikamente und Drogen“. Videolektionen, im eigenen Lerntempo. Abschluss mit einer theoretischen Wissenskontrolle auf Deutsch (Bestehensgrenze 80 %). Der Abschlussnachweis bestätigt die theoretische Teilnahme und Wissenskontrolle. Die Schulung ergänzt die tätigkeits- und arbeitsplatzbezogene Unterweisung; betriebliche Rückfragemöglichkeiten und erforderliche praktische Übungen sind zusätzlich sicherzustellen. Sie ersetzt keine Berufsausbildung, behördliche Fachkunde, praktische Qualifikation oder betriebliche Beauftragung. Der angezeigte Betrag wird pro Person und Schulung berechnet; keine automatische Verlängerung. Firmen-Mengenrabatte werden bei der Buchung berechnet.

